Mit offenen Netzwerktreffen im „Container an der Scheune“, gezielter Netzwerkarbeit, die auf dem Prinzip nachbarschaftlicher Beziehungen beruht und der Planung und Durchführung von Stadtteilrundgängen durch die Neustadt wollen wir:

  • Barrieren und andere Herausforderungen im nachbarschaftlichen Miteinander erkennen und gemeinsam Möglichkeiten finden, sie abzubauen bzw. zu überwinden.
  • Orte, Personen, Ideen, Ressourcen vor Ort entdecken und gemeinsam Strategien entwickeln, die in der Neustadt inklusive Entwicklungen voranbringen.
  • In diesen Prozessen sollen sich die verschiedenen Personengruppen (alte Menschen, Menschen mit Behinderungen, Menschen mit Migrationshintergrund, Kinder und Jugendliche und auch kommunale Akteure, wie Händler, Vereine, Kunst- und Kultureinrichtungen und Vertreter von Verwaltung und Kommunalpolitik, auf Augenhöhe begegnen und gemeinsame Gestaltungsmöglichkeiten finden. Wir sind dabei der festen Überzeugung, dass ein selbstverständliches Miteinander im Alltag und gemeinsames Handeln der beste Weg ist hin zu gegenseitigem Respekt und weg von Vorurteilen.
  • Wir wollen den „Kommunalen Index für Inklusion“ der Montagstiftung selbst anwenden und als Instrument zur Steuerung inklusiver Prozesse bekannt machen.

Denn:

„Inklusion bezieht sich immer auf Gemeinschaft: Durch gemeinsames Handeln eröffnen sich Möglichkeitsräume „zwischen“ den Menschen, um Teilhabe zu leben und für immer mehr Menschen zu ermöglichen. Eine Kommune ist eine große Gemeinschaft: In ihr leben Menschen zusammen, in vielen Formen und auf vielen Ebenen. Hier können Menschen im Austausch mit anderen Menschen und der Verwaltungsebene ihres Ortes gemeinsam wirksam werden.“

(Auszug aus dem Praxishandbuch „Inklusion vor Ort“)